Tastkopf S100

 

Der Einstrahl-Tastkopf S 100 dient zur online Lesung von Pharmacodes auf Packmitteln wie u. a. Karton, Beipackzetteln oder Etiketten
 

Im vollautomatischen Konfektionierungsprozess von pharmazeutischen Produkten werden Pharmacodes benutzt, um die 100%ige Identitätskontrolle sicherzustellen. Moderne Verpackungsmaschinen arbeiten mit hohen Geschwindigkeiten. Bei diskontinuierlichem Ablauf werden dabei Spitzenwerte von 2 m/s leicht überschritten. Bei der Qualitätskontrolle von Etiketten auf Rewindern werden sogar Werte bis 7m/s erreicht.

 

S 100: ausgelegt für Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 7 m/s

Die Rechenleistung im Auswerteteil des S 100 berücksichtigt diese Anforderungen. Spezielle Zähler in der TPU  (Time Processing Unit) sind dahingehend optimiert, dass extrem schnelle Vorgänge genauso gut verarbeitet werden können wie langsame (z.B. bei Maschinenstop).

Neue Bestleistung bei der Farbempfindlichkeit

Pharmacode ist mehrfarbig, da die signifikanten Druckfarben gleichzeitig auf Anwesenheit überprüft werden sollen. Dabei überstreichen die gebräuchlichen Farben das gesamte Spektrum und auch helle Töne kommen vor.

Farbauszugsverfahren und Vierkanalauswertung setzen neue Maßstäbe

Der Einsatz von gelben und blauen Lichtquellen ermöglichten eine quasi Farbauswertung, wobei in Echtzeit die optimalen Amplituden ausgewählt werden. Somit konnte die Erkennung von farbigen Codierungen über ein weites Spektrum stark verbessert werden. Für jeden Farbauszug arbeitet der Tastkopf mit zwei phasenverschobenen Empfängerzellen, so dass die geschwindigkeitsunabhängige Vermessung der Code-Balkenbreiten sichergestellt ist.

Formatfreiheit durch automatische Lesesignal-Erzeugung

Sofern vereinzelte Packmittel wie z. B. Faltschachteln verarbeitet werden, erkennt der Tastkopf selbsttätig das Produkt und erzeugt ein Lesesignal. Dazu bedarf es keiner Reflexfolie oder ähnlicher Hilfsmittel. Die formatabhängige Erstellung des Lesesignals durch einen zusätzlichen Sensor entfällt. Falschlesungen bei fehlendem Produkt werden automatisch unterdrückt.

Kleinste Bauweise erleichtert den Einbau bei beengten Verhältnissen

Der optische Teil des Lesesystems wurde so klein wie möglich gebaut. Sowohl die Stirnfläche als auch die Länge des Tastkopfes gestalten die Installationsbedingungen optimal. Die separate Interface-Box kann an geeigneter Stelle, eventuell im Schaltschrank, untergebracht werden.

                               Bild 1: S100

                              Bild 2: S100 Interface

 

Datenübertragung via serieller Schnittstelle

Der Tastkopf S 100 arbeitet vollkommen autonom. Beim Vergleich von Soll- und Ist-Code liefert er ein Ausgangssignal, welches direkt weiterverarbeitet werden kann. Der Soll-Code wird via serieller Schnittstelle übermittelt. Aber auch andere Konfigurationsdaten wie z. B. die erwarteten Code-Balkenbreiten oder die Digitalisierungsschwelle können von extern gesteuert werden. In der umgekehrten Richtung liefert S 100 Daten über die Lesungen, Zählergebnisse oder analoge Kontrastwerte.

Diese können mittels des Terminals TE 2000 angezeigt und weiterverarbeitet werden (siehe Seite TE 2000).

 

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